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#halloindeland # hallozukunft – oder: Warum sich „Groß Denken“ im indeland lohnt

28.01.2021 16:15
#halloindeland # hallozukunft – oder: Warum sich „Groß Denken“ im indeland lohnt

Stell dir vor …

… aus dem riesigen Baggerloch vor unserer Haustür würde ein schöner See. Wenn wir dann hier spazieren gehen, sehen wir weit draußen kleine Segelboote und gleich hier am Strand werden wir einen Kaffee trinken, während wir den Kindern dabei zuschauen, wie sie Sandburgen bauen …

Stell dir die Zukunft vor! Es ist gar nicht so schwer. Manchmal braucht es ein wenig Fantasie, um sich das indeland von morgen in Gedanken auszumalen. Doch schon bald wird aus dem Traum vom „Haus am See“ Wirklichkeit. In knapp acht Jahren schließt der Tagebau Inden. Und wenig später wird sich die Grube, die er hinterlässt, langsam mit Wasser füllen.

Mit #halloindeland #hallozukunft will die Entwicklungsgesellschaft indeland zeigen, was rund um den heutigen Tagebau Inden in Zukunft alles möglich ist. Viele Vorhaben waren und sind anfangs nur eine fixe Idee, doch mit der Zeit entstanden daraus zuerst Träume, dann Skizzen und schließlich detaillierte Pläne.

Der Indesee ist das beste Beispiel dafür, dass „Groß Denken“ sich langfristig auszahlen wird. Was vor 12 Jahren mit einem Gutachten und einer Änderung des Braunkohlenplan Inden II begann, inspiriert heute eine ganze Region: das Jahrhundert-Projekt eines großen Freizeitsees in der rheinischen Ebene.

Mit der Änderung des Braunkohlenplans Inden II im Jahr 2009 war klar: im indeland entsteht ein Freizeitsee. (Quelle: Braunkohlenplan Inden II)

Mit der Weichenstellung für den See fiel jedoch nicht einfach eine Entscheidung für die „billigere Alternative“ im Vergleich zur deutlich teureren Verfüllung der Tagebaugrube. Es ging damals vielmehr um die Vision, das indeland und das Rheinische Revier zu einem neuen „Raum für Menschen“ zu machen. Einen Raum, der sich durch seine einzigartige Lebensqualität auszeichnet und künftigen Generationen ein attraktives Umfeld zum Wohnen und Arbeiten bietet.

Mehrere Regionen in Deutschland zeigen bereits, welches enorme Potenzial eine Seenlandschaft bedeutet. In Mittelfranken erstrecken sich seit den 1980er Jahren fünf künstlich aufgestaute Seen über eine Gesamtfläche von 20 km² – und haben maßgeblich zum Wachstum der Region beigetragen. Bei Leipzig ist in den vergangenen Jahrzehnten das Mitteldeutsche Seenland mit über 20 Seen und Vergnügungsparks entstanden – und lockt heute unzählige Gäste aus Nah und Fern. Weiter im Osten entsteht im früheren Braunkohlerevier das Lausitzer Seenland mit 15 Seen, das eine der größten Wasserlandschaften Europas bildet – und mit einer Internationalen Bauausstellung und Kunstprojekten schon während der Befüllungsphase weithin auf sich aufmerksam machte.

ich.see.zukunft. – eine frühe Vision des indelandes (RWE, 2007)

 

Zurück in die Zukunft im indeland. Hier kam das Gutachten von 2008 bei der Gegenüberstellung der Chancen von See-Variante oder Verfüllung zu dem Schluss, dass „das ökonomische und kreative Potenzial des Sees sehr viel stärker ist“. So werde das indeland mit dem See als Wohnstandort attraktiver, zudem erhalte die Region mit dem See einen hochwertigen weichen Standortfaktor, der bei Unternehmensentscheidungen durchaus von Bedeutung sei. Insgesamt, so die Experten, könnten mit dem See 6-mal mehr Arbeitsplätze geschaffen werden als mit einer Verfüllung. Klar war allerdings schon damals, wie es die Gutachter im letzten Satz ihrer Zusammenfassung auf den Punkt brachten: „Der langfristige und visionäre Weg erfordert heute Mut und im Verlauf viel Engagement.“

An Mut und Engagement mangelt es im indeland nicht. Das zeigen die Projekte, die wir im Rahmen von #halloindeland #hallozukunft in den kommenden Monaten präsentieren werden.

www.halloindeland.de