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Faktor X-Bauberatung startet

16.10.2019 13:54
Faktor X-Bauberatung startet Neues Angebot für Kommunen und Bauinteressierte in der Leader-Region zwischen Inde und Rur Klima- und Ressourcenschutz beginnt mit den eigenen vier Wänden. Deshalb fördern die Kommunen zwischen Inde und Rur vermehrt den Bau von Häusern, die besonders wenig Rohstoffe verbrauchen. Die Städte und Gemeinden, die sich das Thema aktiv auf die Agenda geschrieben haben, können dabei auf die Unterstützung der Faktor X-Agentur der Entwicklungsgesellschaft indeland zählen. Mit dem Faktor X-Ansatz hat sie ein europaweit einzigartiges Konzept für ressourcenschonendes Bauen entwickelt, von dem bald noch mehr Baufamilien und Investoren in der Region profitieren können. Seit Oktober wird das Team der Faktor X-Agentur, die ihren Sitz im Faktor X-Haus in Inden hat, von der Architektin Anne Albrecht verstärkt. Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Leader-Projekts zur Umsetzung der regionalen Entwicklungsstrategie berät sie Bauämter und Bauinteressierte ab sofort in allen Fragen rund um das Thema Faktor X. Die 34-Jährige war zuvor unter anderem im Bereich der energetischen Sanierung für den Bauverein Düren tätig und kennt die Besonderheiten der Leader-Region zwischen Inde und Rur gut.

Faktor X-Bauberatung startet

Neues Angebot für Kommunen und Bauinteressierte in der Leader-Region zwischen Inde und Rur

Klima- und Ressourcenschutz beginnt mit den eigenen vier Wänden. Deshalb fördern die Kommunen zwischen Inde und Rur vermehrt den Bau von Häusern, die besonders wenig Rohstoffe verbrauchen. Die Städte und Gemeinden, die sich das Thema aktiv auf die Agenda geschrieben haben, können dabei auf die Unterstützung der Faktor X-Agentur der Entwicklungsgesellschaft indeland zählen. Mit dem Faktor X-Ansatz hat sie ein europaweit einzigartiges Konzept für ressourcenschonendes Bauen entwickelt, von dem bald noch mehr Baufamilien und Investoren in der Region profitieren können.

Seit Oktober wird das Team der Faktor X-Agentur, die ihren Sitz im Faktor X-Haus in Inden hat, von der Architektin Anne Albrecht verstärkt. Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Leader-Projekts zur Umsetzung der regionalen Entwicklungsstrategie berät sie Bauämter und Bauinteressierte ab sofort in allen Fragen rund um das Thema Faktor X. Die 34-Jährige war zuvor unter anderem im Bereich der energetischen Sanierung für den Bauverein Düren tätig und kennt die Besonderheiten der Leader-Region zwischen Inde und Rur gut.

Klimaschutz mit Wachstumskurs

„Die aufgrund der Wachstumsstrategie des Kreises Düren im Leader-Raum zu erwartende Siedlungstätigkeit muss vor dem Hintergrund der einzuhaltenden Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele besonders ressourceneffizient sein“, erläutert Albrecht. Mit der erweiterten Bauberatung leistet die Faktor X-Agentur hierzu einen konkreten Beitrag. Bauinteressierte können sich dabei informieren, wie sie ihr Gebäude möglichst klimaneutral errichten können. „Dabei setzen wir mit Faktor X durchweg auf Strategien, die den Baupreis nicht erhöhen“, betont Albrecht. Ein Faktor X-Haus ist also nicht teurer als ein vergleichbares normales Gebäude.

Gemäß dem Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung soll bis zur Mitte des Jahrhunderts weitgehende Treibhausgasneutralität erreicht werden. Das bedeutet, dass jegliche Emissionen entweder vermieden oder vollständig kompensiert werden. „Der Gebäudebereich verursacht rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen“, sagt Klaus Dosch, Leiter der Faktor X-Agentur. „Neben der Verringerung des Energie­verbrauchs, beispielsweise beim Heizen, gilt es, auch den Ressourcenverbrauch beim Bauen und Sanieren in den Blick zu nehmen – und zwar über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes.“ So lässt sich mit geeigneten Baumaterialien und Transportwegen die Ressourceneffizenz bei einem Faktor X-Haus im Idealfall sogar um das Vierfache erhöhen.

Regionale Leuchtturmprojekte

Wie das in der Praxis funktioniert, ist seit 2014 bereits in zwei bundesweit beachteten Faktor X-Pilotvorhaben in Eschweiler-Dürwiß / Neue Höfe Dürwiß und Inden Seeviertel zu sehen. „Die Projekte dort haben gezeigt, dass der Faktor X-Ansatz derzeit noch vergleichsweise beratungsintensiv ist“, so Dosch. „Die lebenszyklusweite Betrachtung im Bauwesen ist bislang zwar wissenschaftlich bekannt, stellen für die Praktiker am Bau und die Bauinteressierten jedoch noch weitgehend Neuland dar.“

Die Bauberatung unterstützt die Städte und Gemeinden in der Leader-Region zwischen Inde und Rur bei der Gründung neuer Faktor X-Baugebiete und -Siedlungen, in denen der Bau von Faktor X-Häusern gefördert oder sogar vorgeschrieben ist. „Die Kommunen positionieren sich damit als attraktiver Wohnstandort und können die Vorreiterrolle der gesamten Region in den Bereichen Ressourceneffizienz und Klimaschutz weiter ausbauen und festigen“, erläutert Dosch.

Schwerpunkte der neuen Faktor X-Bauberatung sind unter anderem die Berechnung der Ressourceninanspruchnahme von Bauvorhaben sowie das Monitoring von Faktor X-Baugebieten. Mit den Baufamilien werden konkrete Vereinbarungen zum Ressourcenverbrauch ihrer künftigen Gebäude getroffen, deren Einhaltung in der Bauphase dann regelmäßig vor Ort überprüft wird. Nur mit dieser Kontrolle lässt sich sicherstellen, dass die berechneten Einsparpotenziale tatsächlich erreicht werden. „Die Agentur sieht sich als Ermöglicher“, sagt Dosch. „Wenn es mit dem Ressourcenverbauch von Gebäuden noch nicht ganz reicht, machen wir einfach umzusetzende Verbesserungsvorschläge.“

Beachtliche Einsparpotenziale

Die Menge der Energie und Ressourcen, die sich mithilfe der Faktor X-Bauberatung einsparen lässt, ist beachtlich. So wird in den Faktor X-Siedlungen in Inden und Eschweiler-Dürwiß bezogen auf einen Lebenszyklus von fünfzig Jahren der Verbrauch von nichtnachwachsenden Rohstoffen auf 3.500 Kilogramm pro Quadratmeter halbiert. Auch die Treibhausgasemissionen fallen in diesem Zeitraum um die Hälfte geringer aus. Noch etwas größer ist der Einspareffekt bei der nicht erneuerbaren Primärenergie, deren Verbrauch je Quadratmeter von 7.800 auf 3.800 Kilowattstunden sinkt.

Im Rahmen der Bauberatung weist Anne Albrecht auch auf weitere ressourceneinsparende Maßnahmen hin, die bislang noch gar nicht in der Berechnung berücksichtig werden, sich aber positiv auf die Lebensqualität und das Sozialgefüge der Region auswirken. Dazu zählen beispielsweise ein relativ flexibler Grundriss, mit dem sich ein Gebäude für unterschiedliche Nutzungsphasen eignet, oder eine naturnahe Gestaltung der Hausgärten. Der Faktor X-Ansatz weist damit den Weg hin zu einer treibhausgasneutralen Bauweise, die auch in Zukunft noch von hoher Relevanz bleiben dürfte.

 

 

Kontakt zur Faktor X-Bauberatung:

 

Faktor X-Agentur
An der Waagmühle 11

52459 Inden

 

Dipl.-Ing. Anne Albrecht, Architektin
Tel. 02465 7528926
albrecht@faktor-x.info