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Ein Zukunftsquartier für Inden-Schophoven

13.10.2020 17:44
Ein Zukunftsquartier für Inden-Schophoven

Ein Zukunftsquartier für Inden-Schophoven

ReBau-Workshop: Fachleute arbeiten in Inden an einem Leitfaden für ressourceneffizientes Bauen im Rheinischen Revier

In Inden-Schophoven soll mit dem Zukunftsquartier „Bartholomäus Pfädchen“ der Prototyp einer ressourceneffizenten und kreislaufgerechten Siedlung im Rheinischen Revier entstehen. Entsprechende Pläne wurden jetzt in Kooperation mit dem Projekt „Regionale Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“ (ReBau) jetzt weiter konkretisiert.

Bei einem Workshop im Faktor X-Haus wurde der Leitfaden für Ressourceneffizienz im Bau aus der Region überarbeitet und gezielt für den Standort Schophoven optimiert. Aufbauend auf den vom ReBAU-Team vordefinierten Parametern arbeiteten die Beteiligten verschiedene bauliche Rahmenbedingungen, Empfehlungen und Tabus aus. Dabei ergaben sich zahlreiche neue Impulse für die ressourceneffiziente und kreislaufgerechte Quartiersplanung.


Zukunftsvision von Inden-Schophoven aus dem Jahr 2017. In unmittelbarer Nähe zum Indesee soll hier der  Prototyp einer ressourceneffizenten und kreislaufgerechten Siedlung im Rheinischen Revier entstehen. (Bild: HH Vision)

Das Arbeitsergebnis soll in einem weiteren Schritt auf die wesentlichen Punkte reduziert werden, damit weitere Kommunen im Rheinischen Revier den Leitfaden als „Blaupause“ zur Planung eigener ressourceneffizienter Quartiere nutzen können. Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens, der operationelle Wege zur Ressourcenwende im Siedlungsbau aufzeigt.

Die bauliche Realisierung des Quartiers in Schophoven und eine Übertragbarkeit der Planungsprinzipien auf andere Standorte im Rheinischen Revier ist eines der Kernelemente von ReBau. Die Pläne bauen sowohl auf das Konzept der bestehenden Klimaschutzsiedlungen der EnergieAgentur.NRW als auch die beiden Faktor X-Mustersiedlungen im indeland auf.

Ziel von ReBau ist es, eine neue Generation von Klimaschutzsiedlungen basierend auf dem Faktor X-Ansatz zu entwickeln, der Klima- und Ressourcenschutz lebenszyklusweit verstehen. Dabei geht es nunmehr nicht nur um einzelne Gebäude, sondern auch um einen flächenschonenden Städtebau. Besonders im Fokus steht dabei – neben der Verwendung von Recyclingbaustoffen und Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen – eine Bauweise, die durch Demontagefähigkeit und flexible Grundrisse eine hohe Nutzungsqualität und einen hohen Werterhalt des Gebäudes ermöglicht.

Weitere Informationen:
www.rebau.info

Kontakt:
Janika Ketzler
Faktor X-Agentur der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH
Fon 02421.22-1084119
j.ketzler@kreis-dueren.de

Kleines Bild: Foto © ReBau / Faktor X-Agentur