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Wirtschaftliche Transformation gestalten - Interkommunales Gewerbegebiet Langerwehe – Inden wird Pilotprojekt

Pressemitteilung - 01.08.2019 19:03
Wirtschaftliche Transformation gestalten - Interkommunales Gewerbegebiet Langerwehe – Inden wird Pilotprojekt

Am Donnerstag unterzeichneten die Bürgermeister der Gemeinden Inden, Jörn Langefeld und Langerwehe, Heinrich Göbbels gemeinsam mit dem Landrat Wolfgang Spelthahn und dem Geschäftsführer des Projektpartners Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, Jens Bröker, eine entsprechende Absichtserklärung, die Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Langerwehe nicht nur als interkommunales Gewerbegebiet entwickeln zu wollen, sondern auch ressourcenschonend an der Philosophie von Faktor X zu orientieren und damit zu einem Leuchtturmprojekt zu machen.

Das indeland stellt sich erneut dem anstehenden Strukturwandel gemeinsam mit der Gemeinde Langerwehe, der Gemeinde Inden und der RWE Power AG in der Entwicklung des interkommunalen Industriegebietes Faktor X Langerwehe - Inden als Satellit des Industriedrehkeuzes Weisweiler.

Das Rheinische Revier muss Arbeitsplätze kompensieren, die im Zuge des anstehenden Strukturwandels verloren gehen. Um die anstehenden Arbeitsplatzverluste auszugleichen, müssen schon jetzt Flächen für Industrie, Gewerbe und Handwerk qualifiziert werden.

Das GI Faktor X soll hierfür zu einem wichtigen Industriestandort entwickelt werden. Es handelt es sich um eine regional bedeutsame Fläche für die wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen des gesamten indelandes. Insbesondere aufgrund der Standortgunst durch den unmittelbaren Anschluss an die Bundesautobahn BAB4 und die Bundesbahnlinie Aachen-Köln sowie die räumliche Nähe zu bereits bestehenden und zukünftig geplanten Gewerbeflächen im näheren Umfeld ist das GI Faktor X in besonderer Weise dazu geeignet, den geplanten Industrie- und Logistikstandort Industriedrehkreuz Weisweiler-Inden-Stolberg rund um das benachbarte Kraftwerk Weisweiler zu ergänzen.

Das GI Langerwehe-Inden nimmt darüber hinaus eine besondere Vorreiterrolle ein, da es sich an der Philosophie von Faktor X orientiert. Es ist ein Pilotprojekt in der Entwicklung, das einen Katalog unterschiedlichster Maßnahmen im Hinblick auf ihren Beitrag zu Ressourcen– und Klimaschutz bewertet und quantifizierbar macht. Mit der Festlegung einer im GI zu erreichenden Mindestpunktzahl gibt es einen Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie, der das GI Langerwehe-Inden als Leuchtturmprojekt heraushebt.

Bürgermeister Heinrich Göbbels betont: "Mit diesem Gewerbegebiet treiben wir die wirtschaftliche Transformation der Region voran. Als Faktor X-Baugebiet schaffen wir ein weiteres Leuchtturmprojekt im indeland."

Und auch der Bürgermeister von Inden schließt sich an: "Es ist konsequent, dieses Gewerbegebiet an der Faktor X-Philosophie zu orientieren. So zeigen wir, dass wir sowohl den Strukturwandel und die damit notwendige Kompensation von Arbeitsplätzen als auch den Ressourcen- und Klimaschutz ernst nehmen!"

"Die kooperative Planung dieses Gewerbegebietes ist ein bedeutender Beitrag für den Strukturwandel der Region. Als Faktor X-Gewerbegebiet handelt es sich um ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt, dessen Strahlkraft weit über die Grenzen des indelandes hinaus reichen wird" freut sich Jens Bröker.

Landrat Wolfgang Spelthahn bekräftigt: "Gemeinsam können wir mehr erreichen – das wird hier  wieder einmal deutlich. Der Kreis Düren ist auf einem guten Weg, Zukunftsraum zu werden. Solche Kooperationsprojekte sorgen dafür, zukunftssichere Arbeitsplätze anzusiedeln und so dem Strukturwandel proaktiv zu begegnen."

Die Gemeinden Inden und Langerwehe bezwecken die Entwicklung des interkommunalen Industriegebietes Faktor X gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft indeland und der RWE Power AG.

 

Key Facts:

 

  • Bundesweit einmaliges Pilotprojekt zum Ressourcen- und Klimaschutz von Gewerbe- und Industriegebieten
  • Entwicklung eines Punktesystems zu Effizienzstrategien und Maßnahmen in den Bereichen Infrastruktur, Bau und Betrieb sowie Nutzung
  • Zukunftssichere Arbeitsplätze für die Zeit nach der Braunkohleförderung in Rheinischen Revier
  • Große regionalbedeutsame Fläche (bis zu 50ha) mit direkter Anbindung an die A4

 

Pressekontakt: Ricarda Springer, Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, 02421/221084112