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„Starterpaket Kernrevier“: Sieben Projekte aus dem indeland erhalten „ersten Stern“

11.09.2020 16:57
„Starterpaket Kernrevier“: Sieben Projekte aus dem indeland erhalten „ersten Stern“

„Starterpaket Kernrevier“: Sieben Projekte aus dem Umfeld des Tagebaus Inden erhalten „ersten Stern“

Sieben Projekte aus dem indeland haben bei einer Aufsichtsratssitzung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier Ende August im Rahmen des „Starterpakets Kernrevier“ einen „ersten Stern“ als substanzielle Projektidee erhalten. Jede Anrainerkommune im Rheinischen Revier sowie die Tagebauumfeldinitiativen konnten ein Projekt benennen.

  • Aldenhoven will als Wohnstandortfaktor mit regionaler Ausstrahlung ein Schul-, Sport- und Freizeitzentrum in Faktor X-Bauweise planen und errichten.
  • Eschweiler will mit der „Change Factory“ ein Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft als Impuls für das gesamte Rheinische Revier einrichten.
  • Inden will das „Freizeitzentrum Indemann“ im Sinne der touristischen Inwertsetzung weiterentwickeln. Hier soll künftig auch die Verwandlung des Tagebaus in den Indesee präsentiert werden.
  • Jülich will ihr Rathaus in Verbindung mit dem Forschungszentrum zu einem zentralen Begegnungs-, Arbeits- und Lernort ausbauen.
  • Langerwehe will den Bahnhof und dessen Umfeld zu einem multifunktionalen Mobilitätszentrum, Treffpunkt und Kulturort umbauen.
  • Niederzier will ein „Eingangstor“ zur Sophienhöhe errichten. Im Zuge einer touristischen Inwertsetzung und Gestaltung soll die Sophienhöhe künftig als Naturerlebnisraum und Landmarke zur bergbaulichen Historie im Rheinischen Revier fungieren.
  • Die Entwicklungsgesellschaft indeland will die Inwertsetzung des Tagebauumfeldes Inden mithilfe eines Projektmanagements weiter intensivieren.

Im Lauf der kommenden Monate müssen die Konzepte für die Projekte nun weiterentwickelt werden, um mit einem zweiten Stern als tragfähiges Vorhaben ausgezeichnet werden zu können. Danach kann dann mit der Vergabe des dritten Sterns ein Förderzugang gefunden und die Bewilligung in Aussicht genommen werden.

NRW-Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann: „Mit dem Starterpaket unterstützt das Land die Kommunen am Tagebaurand kurzfristig bei der Bewältigung des Strukturwandels. Ich freue mich besonders über die Vielfalt der eingereichten Projektskizzen, die zur Schaffung von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Handwerk und Industrie beitragen als auch die Natur- und Erholungslandschaft im Rheinischen Revier stärken.“

Hintergrund

Das Starterpaket Kernrevier ist gehört zum Entlastungspaket des Landes Nordrhein-Westfalen für die besonders vom Braunkohleausstieg betroffenen Anrainerkommunen, die Kraftwerks- und Veredelungsstandorte des Kernreviers sowie die Tagebauumfeldinitiativen. Ziel des Programms ist es, die Kommunen des Kernreviers als Schlüsselakteure und Orte des Strukturwandels im Rheinischen Revier dauerhaft zu stärken, damit sie den anstehenden Herausforderungen erfolgreich begegnen können.

Die Liste aller 21 Projekte, die den ersten Stern erhalten haben, können Sie unter https://www.rheinisches-revier.de/projekte einsehen.

 

Foto: RWE Power AG