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Neues Kompetenzzentrum soll Bauwende im Rheinischen Revier voranbringen

17.09.2021 10:50

Neues Kompetenzzentrum soll Bauwende im Rheinischen Revier voranbringen

Mit der Bauwende soll die Klimabilanz von Wohnhäusern und Gewerbebauten besser werden. Die drei Tagebauumfeld-Initiativen Garzweiler, Hambach und Inden wollen ihre Aktivitäten in diesem Bereich künftig unter dem Dach eines regionalen Kompetenzzentrums bündeln. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten die Geschäftsführer der drei Entwicklungsgesellschaften jetzt im Beisein von NRW-Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann in Düsseldorf.

Unterstützung für die Bauwende: Die Geschäftsführer der drei Tagebauumfeld-Initiativen im Rheinischen Revier, Volker Mielchen (Landfolge Garzweiler), Jens Bröker (Entwicklungs­gesellschaft indeland GmbH) und Boris Linden (Strukturentwicklungs­gesellschaft Hambach GmbH) (von links), unterzeichnen in Düsseldorf die Absichts­erklärung zur Gründung eines Kompetenzzentrums für ressourcenschonendes Bauen im Rheinischen Revier. 

„Das Kompetenzzentrum soll einen wichtigen Beitrag zur Etablierung einer ressourcen­schonenden Bauweise im Rheinland leisten. In der Bauwirtschaft gibt es erhebliche CO2-Einsparpotenziale, die wir jetzt im Sinne einer Neuen Rheinischen Baukultur gemeinsam mit den Kommunen und den anderen Akteuren in der Region heben wollen“, sagte Jens Bröker, Geschäftsführer der Entwicklungs­gesellschaft indeland GmbH, die mit der „Faktor X Agentur“ bereits mehrere ressourceneffiziente Baugebiete in Inden und Eschweiler umgesetzt hat und an dem von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier geleiteten Projekt ReBAU beteiligt ist.

Zukunftsagentur-Geschäftsführer Bodo Middeldorf und der Landrat des Rhein-Erft-Kreises Frank Rock, die bei der Unterzeichnung ebenfalls anwesend waren, begrüßten die Initiative der drei Tagebauumfelder ausdrücklich. Der „Letter of Intent“ sei gleichsam ein „Letter of Support“, also ein Signal der Unterstützung, für das Wirtschafts- und Struktur­programm des Rheinischen Reviers. Das gemeinsame Kompetenzzentrum soll im ersten Schritt die in den drei Teilregionen bereits vorhandenen Kompetenzen und Expertisen zusammenführen. Wo es in der Zukunft einmal verortet sein könnte, ist noch offen.

 

Foto: Daniel Albrecht/indeland GmbH