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21.07.2023

indeland persönlich:
Karen Steffens

Karen Steffens vergleicht ihre Mitwirkung im Team der Strukturwandelmanager*innen der indeland-Kommunen mit dem Zusammenspiel in einem Orchester: Alle arbeiten eng zusammen, verfolgen ein gemeinsames großes Ziel und motivieren sich gegenseitig. Ihr Ziel: Das Motto von Jülich „Historische Festungsstadt – Moderne Forschungsstadt“ soll Schritt für Schritt gelebte Wirklichkeit werden.
Karen Steffens arbeitet als Strukturwandelmanagerin in Jülich.

Ich bin ein sehr heimatverbundener Mensch. Ich stamme aus dem indeland, bin also im Rheinischen Revier groß geworden. An der RWTH Aachen habe ich Wirtschaftsgeographie studiert und direkt danach bei der Stadt Jülich als Strukturwandelmanagerin begonnen. Für diese Aufgabe bringe ich Fachwissen, Ideen und Durchhaltevermögen mit. Wenn ich etwas anfange, dann ziehe ich es auch bis zum Ende durch. Diese Hartnäckigkeit braucht man, wenn man den langen Prozess des Strukturwandels begleiten möchte.

Ich habe mich schon immer für die Entwicklung und die Lebensqualität in der Region interessiert. Selbst wenn ich im Urlaub bin, achte ich immer darauf, ob mir interessante Projekte oder Dinge auffallen, die man auch in Jülich umsetzen könnte. Meine Heimat ist für mich sehr wichtig und ich will sie unbedingt lebenswert, nachhaltig und zukunftsorientiert gestalten. Privat spiele ich im 1. Dürener Akkordeonorchester. Da geht es ähnlich zu wie im „Team indeland“. Jeder spielt seine eigene Stimme, aber wir verfolgen ein gemeinsames Ziel und arbeiten dafür eng zusammen.

Der lange Planungshorizont vieler Projekte ist eine echte Herausforderung beim Managen des Strukturwandels. Wir müssen heute Interesse für etwas wecken, das zum Teil erst in mehreren Jahrzehnten Realität wird. Um die vielfältigen Aufgaben als Strukturwandelmanagerin zu bewältigen, benötigt man einen großen Wissens- und Erfahrungsschatz. Dabei ist der Austausch mit den Kolleg*innen im Team indeland besonders wertvoll.

Viele Menschen nutzen den Begriff „Strukturwandel“, wissen aber nicht, was genau sich eigentlich dahinter verbirgt. Deswegen haben wir im Mai 2023 am „Tag der Städtebauförderung“ damit begonnen, diesen Begriff mit Leben zu füllen: Mit Gesprächsangeboten an unserem eigenen Info-Stand sowie an Info-Ständen von vielen Partnerinstitutionen, darunter auch die Entwicklungsgesellschaft indeland.

Ich finde es wichtig, dass wir im indeland große Visionen haben, wie wir die Tagebaufolgelandschaft gestalten wollen.Wenn wir nur im Rahmen eines realistischen Mindestmaßes planen würden, wird daraus nie die spannende Modellregion, die hier entstehen soll. Mit dem Ende der Kohleförderung muss hier möglichst schnell ein neuer Raum entstehen, der kein trennender Graben mehr ist, sondern ein verbindendes Element zwischen den Kommunen wird. Die Flächen, die einst für den Tagebau in Anspruch genommen wurden, müssen nun wieder für die Bevölkerung nutzbar und erlebbar gemacht werden.

Kontakt

Karen Steffens
Strukturwandelmanagerin
Stabsstelle Strukturwandelmanagement
Stadt Jülich
Tel: 02461 63 436
KSteffens@Juelich.de

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