Jüdisches Leben in LinnichEinst besaß Linnich eine große jüdische Gemeinde. Doch wie an vielen Orten in Deutschland, war auch in Linnich nach dem 09. November 1938 das jüdische Leben praktisch erloschen. An die Kultur und Religion, wie sie davor bestanden, erinnern heute Gedenksteine und Mahnmale.
Synagoge und Gedenkstein Die Synagoge stand 25 Jahre lang, bis zum November 1938, in der Nordpromenade. Ein quadratischer Zentralbau, der neben dem Gebetsraum auch die von der Ostpromenade hierher verlagerte jüdische Schule beherbergte. Die Inschrift über dem Eingang lautete: „Denn mein Haus wird ein Haus des Gebetes – für alle Völker – genannt werden“. Am 10. November 1988 wurde an gleicher Stelle ein Gedenkstein eingeweiht.
Jüdischer Friedhof Der jüdische Friedhof in der Schützengasse zählt zu den ältesten und größten im Kreis Düren. Hinweise verweisen auf das 16. Jahrhundert, urkundlich ist er jedoch erst ab 1821 erwähnt.
Synagoge: Nordpromenade, 52441 Linnich Jüdischer Friedhof: Schützengasse, 52441 Linnich
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